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Dietmar Drosdzol

Ihr Bürgermeisterkandidat für Gladbeck zur Kommunalwahl 2020

am 13.09.2020



Wir müssen aufhören zu verwalten…
Wir müssen endlich handeln

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Vorstellung

Mein Name ist Dietmar Drosdzol.

Ich bin gebürtiger Gladbecker, 56 Jahre alt und seit 28 Jahren mit meiner Frau Alexandra verheiratet.
Unsere gemeinsame Tochter Lisa ist mittlerweile erwachsen.

Wohnhaft in Rosenhügel bin ich beruflich als EDV-Sachverständiger (Fachgebiet Datenbanken) unterwegs.
Seit 19 Jahren gehöre ich dem Prüfungsausschuss der IHK für die IT- Fachinformatiker Anwendungsentwicklung an.
Weiterhin bin ich seit über 10 Jahren mitverantwortlich für die bundeseinheitlichen Prüfungen aller IT-Berufe im Auftrag der ZPA.

Als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft „Deutsche Heimat“ kümmere ich mich seit über 15 Jahren um die nachbarschaftlichen Belange unserer Siedlung.
Mitglied der CDU wurde ich im Jahr 2002. Aktiv wurde ich anfangs als Beisitzer, später als Ortsverbandsvorsitzender und stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender.

Im Jahr 2004 wurde ich in den Rat der Stadt Gladbeck gewählt. Seit 2014 bin ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender und seit 2015 Vorsitzender der CDU-Gladbeck. Meine politischen Schwerpunkte sind die Bildung, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.


Wenn Sie Fragen haben schreiben Sie mich an.
Ich antworte Ihnen gerne. info@BuergermeisterFuerGladbeck.de

Sicherheit und Ordnung in Gladbeck

Sicherheit und Ordnung in unserer Heimatstadt ist für mich ein Kernthema. Gladbeck ist eine sichere Stadt - das sagt die Kriminalstatistik. Richtig ist aber auch: Viele Menschen fühlen sich nicht wirklich sicher.

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Ältere Bürgerinnen und Bürger gehen bei Dunkelheit ungern aus dem Haus. Eltern lassen ihre Kinder bei Einbruch der Dämmerung nicht mehr im Freien spielen. Mitbürger wechseln die Straßenseite, wenn ihnen Menschen entgegenkommen, die ihnen nicht behagen.

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Das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen in unserer Stadt wird von Gefühlen gesteuert und oft nicht von den wirklichen Fakten. Aber das ist mir wichtig: Das Empfinden, in Gladbeck sicher leben zu können, gehört zur Lebensqualität unserer Mitbürger.

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Deshalb setze ich deutlich darauf, den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) zu ertüchtigen. Ich weiß, dass der KOD die Polizei nicht ersetzen kann, und das soll er auch nicht. Aber er muss die im rechtlich möglichen Rahmen maximalen Kompetenzen und Ausstattungen erhalten. Und wir müssen ebenso überprüfen, ob die personelle Ausstattung hinreichend ist, und gegebenfalls nachsteuern. Dafür stehe ich als Bürgermeister.

Unsere Schulpolitik

Die Stadt Gladbeck, der Kreis Recklinghausen und die freien Schulträger halten in Gladbeck eine sehr differenzierte Schullandschaft vor: 8 Grundschulen, 1 Hauptschule, 3 Realschulen, 3 Gymnasien, 1 Gesamtschule, 2 berufsbildende Schulen, 1 Freie Waldorfschule, 2 Förderschulen. Kontinuierlich wird die Offene Ganztagsschule ausgebaut, und auch an den weiterführenden Schulen steigt das Angebot an Ganztagsbeschulung. Dafür nutzen wir die Fördermöglichkeiten verschiedener Programme wie „Gute Schule 2020“.

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Wir sanieren unsere Schulgebäude und bringen sie auf einen technisch guten Stand. Dies gilt besonders für die Herausforderung der Digitalisierung. Hier gehen alle politischen Parteien in Gladbeck gemeinsam einen guten Weg.

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Wir müssen aber auch feststellen, dass unsere Schulen – besonders die Grundschulen – vor neuen und sehr großen Herausforderungen stehen. Zunehmend sind Schülerinnen und Schüler nur noch eingeschränkt in der Lage, dem Unterricht angemessen zu folgen. Hauptproblem ist die Sprache, und das nicht nur bei den neu zugwanderten Kindern.

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Ich will mit der CDU die Rolle des Schulträgers neu ausschärfen und die verstärkt auftretenden Probleme in den Blick nehmen. Wir wollen eine aktivere Rolle des Schulträgers bei der Koordinierung von Übergängen, dem Problem der Sprachfähigkeit und dem Ziel höherer Bildungsabschlüsse für unsere Schülerinnen und Schüler einnehmen.

Unsere Wirtschaftsförderung

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Gladbeck ist mit 35,97 km² flächenmäßig eine eher kleine Stadt, mit 78.068 Einwohnern (Stand Juni 2019) aber sehr dicht besiedelt. Es wird deshalb sehr schwierig, in Gladbeck noch Flächen zu finden, die ausgewiesen werden können als Gewerbegebiet. Eine lokale Wirtschaftsförderung kann aus meiner Sicht nur begrenzt erfolgreich sein. Möglicherweise – und dies ist keine neue Forderung der CDU – kann die lokale Wirtschaftsförderung aufgegeben werden zugunsten einer Emscher-Lippe-Wirtschaftsförderung.

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Diese regionale Wirtschaftsförderung existiert bereits in einigen Bereichen. Sie muss aber mehr Kompetenzen erhalten und in jeder Stadt der Region eine eigene Niederlassung haben. Unser Ziel muss sein, endlich das Kirchturmdenken zu überwinden und über den Rand der eigenen Kommune hinauszublicken. Die Förderung des Arbeitsmarktes wird politisch zur Zeit als Unterabteilung der Sozialpolitik im Sozialausschuss angesiedelt. Projekte des sozialen Arbeitsmarktes tragen jedoch insbesondere dazu bei,

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die Chancen von Langzeitarbeitslosen zu verbessern und ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.Das ist gut und richtig. Ich denke aber, dass die Förderung des Arbeitsmarktes strukturell mit der Wirtschaftsförderung zusammen gedacht werden muss. Und dies muss sich dann auch in einer Neuorganisation der Ausschüsse in der nächsten Legislaturperiode niederschlagen.

Politik für und mit Senioren

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Die Menschen in unserer Stadt werden immer älter, und die Zahl der älteren Menschen wird immer größer. Das ist kurz gefasst ein Ergebnis dessen, was wir den demographischen Wandel nennen. Die älter werdende Stadtgesellschaft erfordert deshalb ein neues Denken und Handeln in den Feldern kommunalpolitischer Entscheidungen.

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Richtig ist, dass wir in Gladbeck seit vielen Jahren einen Seniorenbeirat haben, der mit außerordentlichem Einsatz eine beispielhafte Seniorenarbeit leistet. Seniorinnen und Senioren werden in Gladbeck gut beraten und haben in den jeweiligen Stadtquartieren ihre Anlaufstellen. Diese Seniorenarbeit verdient Hochachtung und Dank.

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Die Forderungen der CDU und ihres Bürgermeisterkandidaten Dietmar Drosdzol gehen in eine andere Richtung. Wir wollen eine konsequente Politik für die Seniorinnen und Senioren in Gladbeck. Diese Seniorenpolitik ist für die CDU keine Unterabteilung der Sozialpolitik und kann deshalb auch nicht im Sozialausschuss angesiedelt werden. Wir wollen ab dem Herbst 2020 einen eigenen Fachausschuss für Seniorenpolitik.


Wie stellt die CDU sich die Aufgaben der Seniorenpolitik vor? Dies skizzieren wir in kurzen Thesen.

Die Seniorenpolitik der Stadt Gladbeck

  • fördert ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im Alter.
  • schafft die Voraussetzungen für die gesellschaftliche Teilhabe im Alter.
  • fördert die Mobilität der Senioren durch spezifische Angebote.
  • setzt sich für Sicherheit im Alter ein.
  • entwickelt die bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung im Alter weiter.
  • gewährleistet im Pflegebereich eine ausgewogene Versorgung.
  • unterstützt eine vielfältige und barrierefreie Wohnraumversorgung.
  • fördert das generationenübergreifende Miteinander.
  • ist sozialraumorientiert.


Die CDU in Gladbeck versteht Seniorenpolitik nicht isoliert, sondern im Sinne eines generationenübergreifenden Zusammenlebens. Seniorenpolitik umfasst alle Lebensbereiche älter werdender und älterer Menschen in Gladbeck. Diese Aufgaben wollen wir politisch in einem Fachausschuss für Seniorenpolitik bündeln.

Digitalisierung

Für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und unserer Stadt hat die Digitalisierung herausragende Bedeutung. Sie durchdringt alle Bereiche von Wirtschaft, Staat, Gesellschaft und Alltag. Beruflich bin ich seit vielen Jahren in weiten Bereichen der Digitalisierung tätig. Deshalb mache ich mir dieses Thema auch kommunalpolitisch zu Eigen. Ich will dies an zwei Beispielen deutlich machen.

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Digitalisierung der Verwaltung
Die Verwaltung der Stadt Gladbeck muss ihre Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern stärker als bisher digital gestalten. Wenn ich im Internet auf der Seite der Stadt Gladbeck ein PDF-Formular finde, dieses herunterlade, es ausdrucke, dann per Kugelschreiber ausfülle und es anschließend per Post zurücksende, dann ist das keine Digitalisierung.
Bei einer wirklichen Digitalisierung muss der gesamte Ablauf automatisch erfolgen: Erfassung in der Datenbank der Verwaltung, Nachricht an den Sachbearbeiter oder Anzeige in einer Art Wiedervorlage, automatische Information der Bürger nach Bearbeitung durch den Sachbearbeiter. Bei der Umsetzung bin ich gerne behilflich; das ist aktuell mein Tagesgeschäft.

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Digitalisierung in Schulen
Mit dem Medienentwicklungsplan für die Schulen in Gladbeck, mit der finanziellen Förderung durch „Gute Schule“ und den „Digitalpakt“ setzen wir die Schulen technisch in den Stand, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Aber mit der Digitalisierung muss sich auch das Lernen verändern. Informatische Bildung der Schülerinnen und Schüler wird zur Aufgabe eines jeden Faches und aller Kolleginnen und Kollegen. Die kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen und Gefahren der digitalen Medien ist für alle Schulen ein wichtiger Teil ihres Medienkonzeptes. Aus Unkenntnis oder Leichtsinn bei der Nutzung der sozialen Netzwerke können sehr schnell schwierige Situationen entstehen.

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Wie gelingt es Schülerinnen und Schülern, wirkliche Informationen von „Fake News“ zu unterscheiden? Wie distanziere ich mich angemessen von Hasskommentaren? Bei diesen pädagogischen Aufgaben brauchen unsere Schulen Unterstützung. Können wir als Schulträger unseren Schulen mehr als bisher helfen? Müssen wir die Rolle des Schulträgers bei dem Prozess der Digitalisierung neu denken? Ich habe keine fertigen Antworten. Aber ich will als Bürgermeister für Gladbeck zuhören, zusehen und dann gemeinsam mit den schulischen Akteuren neue Wege beschreiten, wenn dies für unsere Kinder notwendig ist.

Integration und Asyl

„Gladbeck ist eine bunte Stadt. Hier leben Menschen aus weit über 100 Nationen. Hier finden Sie auf kleinstem Raum gelebte Multikultur, hier leben die Menschen seit vielen Jahren Tür an Tür.“ So steht es auf der Homepage der Stadt Gladbeck geschrieben. Für den Bürgermeisterkandidaten der CDU ist völlig klar: Die Menschen aus diesen verschiedenen Kulturen sind mir willkommen; das sagt mir das C im Namen meiner Partei unmissverständlich.

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Ich darf aber von Menschen, die aus vielfältigen Gründen in unsere Stadt kommen und hier mit uns leben wollen, erwarten, dass sie sich auf die Grundregeln unseres Zusammenlebens einlassen. An erster Stelle nenne ich die Normen, die uns die deutsche Verfassung, das Grundgesetz vorgibt. Diese Normen sind nicht verhandelbar. Ich erwarte nicht, dass die Menschen aus den verschiedensten Kulturen ihre eigenen Wurzeln vergessen.

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Ich erwarte aber, dass sie sich nicht in ihre eigenen Communities zurückziehen und in einer Parallelwelt leben. Ich erwarte vor allem, dass sie mit uns in der deutschen Sprache kommunizieren. Wie sollen Kinder aus Zuwandererfamilien Erfolg in der Schule haben, wenn man zuhause nicht Deutsch spricht? Ich glaube, dass der ideologische Traum des „Multi-Kulti“ nicht funktioniert. Viel zu lange haben wir auch in Gladbeck geglaubt, das würde sich mit der Integration schon irgendwie regeln. Dies war ein Irrweg.

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Nach Gladbeck kommen auch Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Asyl stellen. Dieses Grundrecht auf Asyl hat für mich politisch und humanitär einen hohen Stellenwert. Aber ich sage auch: Wer nach Ausschöpfung der rechtsstaatlichen Mittel als Asylbewerber abgelehnt worden ist, der muss unter Ausschöpfung der gleichen rechtsstaatlichen Mittel in sein Herkunftsland zurückgeführt werden. Nur so erhalten wir die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für das wichtige Grundrecht auf Asyl.

Öffentlicher Personennahverkehr

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Den öffentlichen Personennahverkehr kann nicht allein aus Gladbecker Sicht betrachtet werden. Hier ist es wichtig sich mit den Nachbarstädten Gelsenkirchen und Bottrop sowie mit dem Städten aus dem Kreis Recklinghausen zusammenzuarbeiten.

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Gemeinsam müssen wir eine Lösung finden, die Zuverlässigkeit und die Taktung zu verbessern, genauso wie die Nutzung kostengünstiger zu ermöglichen.

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Wir brauchen ein Umdenken. Die Bürgerinnen und Bürger müssen aber freiwillig und vor allem gerne auf den ÖPNV zurückgreifen damit wir Nachhaltig ein Umdenken erwirken.

Klima- und Umweltschutz

„Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes setzte die Politik ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz in Gladbeck.“ So leitet die Stadtverwaltung ihr Kapitel über den Klimaschutz in Gladbeck ein..

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Als Bürgermeister in Gladbeck werde ich einen konsequenten Weg des Klima- und Umweltschutzes beschreiten. Politik und Verwaltung haben die Weichen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt gestellt. Es gibt viele gute Ansätze in den Kindergärten und Schulen, bei Vereinen und Organisationen und bei den einzelnen Bürgerinnen und Bürgern.

Dennoch stelle ich die Frage, wie wir gemeinsam in Gladbeck an vielen Stellen noch weiter kommen können. Und ich bitte ausdrücklich die Bürgerinnen und Bürger in Gladbeck um Hinweise, wo wir uns noch besser aufstellen können.

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Ich frage, ob wir in Gladbeck unseren Müll genau genug trennen, und habe da meine Zweifel. Im Durschnitt produzieren wir in Deutschland pro Kopf und Jahr 158 kg Restmüll, in Duisburg sind es 241 kg und in Münster 121 kg pro Kopf. In Gladbeck liegen wir mit 225 kg Restmüll pro Kopf am oberen Rand der Skala. Restmüll zu verbrennen ist zwar gut für die Auslastung der Verbrennungsanlagen, klimafreundlich geht aber anders.

Ich frage, ob wir in Gladbeck bereits eine kluge Verkehrspolitik umsetzen, die den Klimaschutz hinreichend berücksichtigt. Sind unsere Ampelschaltungen so ausgelegt, dass sie einen gleichmäßig fließenden Verkehr ermöglichen? Wie können wir gemeinsam mit starken Partnern das Radwegenetz ertüchtigen und vergrößern?

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Ich frage, ob wir in Gladbeck mit einem Windrad auf der Mottbruchhalde nicht ein deutliches Zeichen für die Energiewende setzen sollen. Mit dem Strom dieses Windrades können wir bei voller Auslastung mehr als 3.000 Haushalte versorgen.

Ich habe noch viele Fragen. Aber ich bin viel mehr darauf gespannt, welche Fragen und welche Anregungen Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass ich alle Ihre Vorschläge 1 : 1 übernehme. Aber ich verspreche Ihnen, dass ich Ihnen genau zuhören und Ihre Briefe oder Emails sorgfältig lesen werde.

100-Tage-Sofort-Programm

Meine ersten Amtshandlungen - für einen politischen Neuanfang in Gladbeck
11 Punkte 100-Tage-Sofort-Programm Bürgermeisterkandidat Dietmar Drosdzol, CDU

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Kassensturz

Zu aller erst möchte ich Gespräche mit der Kämmerei führen um die Haushaltslage der Stadt entsprechend einschätzen zu können. Mein Ziel ist es einen transparenten Haushalt zu erhalten um dann, gemeinsam mit der Politik zu überlegen:
- Was können wir uns noch erlauben?
- Was müssen wir uns erlauben!
Über diesen Weg sollen Zukunftsperspektiven entwickelt und die Weichen der nächsten 5 Jahre gestellt werden.
Sofern es bis nach der Wahl keine erkennbaren Aktivitäten zum Abriss der Schwechater Straße 38 gibt, wird es mit mir eine städtische Entwicklung geben.

Niemand der Gladbecker Gastronomen, Einzelhändler bzw. Gewerbetreibenden darf bedingt durch die Corona-Krise auf der Strecke bleiben. Dies gilt auch für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Wir müssen gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg prüfen, ob und wie durch Einsetzung von Haushaltsmitteln schnell und gezielt geholfen werden kann.

Gladbeck ist für die Entwicklung neuer Gewerbeflächen aufgrund fehlender geeigneter Flächen eher suboptimal aufgestellt. Ziel muss es sein, überregional mit dem Kreis Recklinghausen, Gelsenkirchen und Bottrop gemeinsam die Region zu stärken und eine gemeinsame Wirtschaftsförderung betreiben. Für die überregionale Ansiedlung neuer Gewerbetreibende und vor allem für die Bestandspflege muss eine Stelle für einen neuen Wirtschaftsreferenten / einer neuen Wirtschaftsreferentin zur Förderung des Mittelstands und zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität für Unternehmen und Einzelhandel geschaffen werden. Die Kommunikation zwischen Verwaltung, Wirtschafts- und Gewerbetreibenden sowie den Immobilieneigentümern muss intensiviert werden.

Die Digitalisierung ist in der Verwaltung noch in den Kinderschuhen. Schnellere Terminvergabe durch Online Eingaben, das Ausfüllen von Formularen und Anträge direkt in die Online-Plattform der Verwaltung muss das Ziel sein. Somit können die Aufgaben der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen dem Trend reduziert werden. Es muss geprüft werden, wo Personal zugeschaltet werden muss, mit dem Ziel die Dienstkräfte zu entlasten, mehr Bürgerservice anzubieten und in Bezug auf die Verwaltungsstrukturen effektiver zu werden.

Corona hat es deutlich gemacht, eine Digitalisierung von Gladbecker Schulen ist weit entfernt. Es gehört mehr dazu als die Bereitstellung von Internetleitungen und Hardware. Hier werde ich prüfen, ob eine eigene IT auch mit Anwendungsentwicklern diese Lücken schnell schließen können.

Bereits in den ersten 100 Tagen werde ich das Gespräch mit den Bürgermeistern des Kreises und dem Landrat suchen, um eine stärkere Zusammenarbeit in der Region zu erreichen. Dazu gehört die Wirtschaftsförderung und vor allem das Thema Verkehr/ÖPNV. Diese Ziele können nur überregional gelöst werden.

Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt auch für eine Verwaltung. Mitarbeiter müssen Freude an der Arbeit haben und entsprechend Ihrer Möglichkeiten gefördert werden. Meinungsfreiheit muss das Ziel sein. Nur so können gute Ideen von der Basis kommen und umgesetzt werden. Mir ist jeder Mitarbeiter wichtig.

Ich werde mehr Mitarbeiter beim Kommunalen Ordnungsdienst platzieren. Wir müssen Prioritäten setzen und das Geld dafür in die Hand nehmen was uns wichtig ist. Mir liegt die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsempfinden unserer Bürgerinnen und Bürger am Herzen. Weitere Ertüchtigung des KOD durch Fortbildung und bessere Ausrüstung, ist ein weiterer Schlüssel dazu. Weiterhin werde ich vorbeugende Maßnahmen durchsetzen um gravierende Verkehrsverstöße zu ahnden. Mir geht es nicht um finanzielle Abzocke, sondern darum, extreme Verkehrsrowdys aus dem Verkehr zu ziehen die andere durch Ihre Rücksichtslosigkeit gefährden.

Für mich gehören zwei soziale Komponenten unmittelbar zusammen.
- Derjenige, der Hilfe benötigt und dem Hilfe rechtmäßig zusteht, muss sofort und ohne zeitlichen Verzug diese erhalten!
- Derjenige, der Hilfe unrechtmäßig erhält, muss mit entsprechender Ahndung gegen sein unsolidarisches Verhalten rechnen
Die gesetzlichen Vorgaben muss das Amt umsetzen.

Ich werde regelmäßige Gespräche mit allen Fraktionen und Gruppierungen über die Rathauspolitik hinaus durchführen. Einigkeit und Überpolitisch muss die neue Ausrichtung der Arbeit im RAT sein. Nur gemeinsam können wir der Stadt dienen.

Dieser soll helfen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Gladbeck als Wohnstadt weiter zu festigen. Unsere verkehrliche Anbindung ist dazu hervorragend geeignet. Wenn der ÖPNV dazu ertüchtigt wird kann Gladbeck als die Wohnstadt in der Region glänzen.



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Wahlbezirk 22 - Rosenhügel